Ebersteinburg-Rundweg

Baden-Baden - Schwarzwald

Wanderregion: Schwarzwald  
Bundesland: Baden-Württemberg  
Start: Waldparkplatz Wolfsschlucht, 76530 Baden-Baden  
   
ca. 10 km  
ca. 3 Tage  
Rundwanderweg  
Mittelgebirge  
Wald  
 
Kurzbeschreibung: Sehr abwechslungsreicher Qualitätsweg mit Naturnähe und Stille zu jeder Jahreszeit und mit kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und atemberaubenden Aussichten  

Rast & Einkehr

Hotel-Restaurant-Café Wolfsschlucht - 76530 Baden-Baden (Ebersteinburg) (Hotel/Gasthof, Restaurant/Gaststätte)

Altes Schloss Hohenbaden - 76532 Baden-Baden (Hotel/Gasthof, Restaurant/Gaststätte)

Hotel Merkurwald & Restaurant Wolpertinger - 76530 Baden-Baden (Hotel/Gasthof, Restaurant/Gaststätte)

Wanderwege-Beschreibung:

Markierung des Wanderweges: blauer Kreis.
Waldparkplatz Wolfsschlucht - Teufelskanzel - Engelskanzel - Furtwängler Gedenktafel - Untere Batterthütte - Felsengruppierungen des Battert - Burgruine Altes Schloss - Ritterplatte - Batterteiche - Obere Batterthütte - Felsenbrücke - Ringwall - Bergwachthütte - Untere Batterthütte - Ortseingang Ebersteinburg - Burgruine Alt Eberstein - Verbrannter Felsen - Lukas-Hütte - Von Löwenstein Gedenkstein - Wolfsschlucht – Waldparkplatz Wolfsschlucht
Ausgangspunkt des Ebersteinburg-Rundwegs bildet der Waldparkplatz auf der Passhöhe Wolfsschlucht vor dem Ortseingang Ebersteinburg. Der Rundkurs beginnt an der Info-Tatel am Parkplatz / Bushaltestelle Wolfsschlucht. Wir folgen der Markierung (blauer Kreis) in Richtung Engelskanzel.Zuvor bietet sich jedoch ein kurzer Abstecher zur Teufelskanzel an, der mit herrlichem Ausblick belohnt wird. Hierzu überqueren wir die Hauptstrasse und gehen an der Schranke vorbei, dann nach ca. 50 m rechts den schmalen Trampelpfad bis zum Teufelskanzel-Fels. Wieder zurück am Ausgangspunkt nehmen wir links vom Parkplatz den schmalen Fußpfad (Achtung! nicht den breiten Hungerbergweg!) Richtung Engelskanzel bergauf. Der schmale Weg führt uns durch einen schönen Eichenwald mit mehreren Felsgruppierungen bis hin zur Engelskanzel, von wo wir einen schönen Ausblick auf die gegenüberliegenden Höhen haben. Kurz nach dem Felsen kommen wir an eine Weggabelung, bei der wir links durch den Laubwald weitergehen in Richtung Furtwängler Gedenktafel. Der Pfad führt uns zunächst durch eine Senke und dann wieder bergwärts. Nach ca. 5 Minuten erreichen wir den Furtwänglerweg , dem wir links in Richtung Altes Schloss folgen. 10 Minuten später überqueren wir einen breiten Weg, den Badener Weg und biegen an der nächsten Weggabelung rechts bergwärts zur Unteren Batterthütte ab; von hier aus gehen wir links auf dem Unteren Felsenweg am Südhang des Battert entlang. Der Weg führt uns vorbei an bis zu ca. 60 Meter aufsteigenden Felswänden und -türmen, in einen abwechslungsreichen Bergwald mit bis zu 350 Jahre alten Tannen, Eichen, Buchen, Ulmen und Ahornbäumen. Hier können bei gutem Wetter oft Felsenkletterer beobachtet werden.

Nach ca. 20 Minuten erreichen wir das Altes Schloss - Hohenbaden. Vor dem Alten Schloss geht der Weg rechts nach oben zur Ritterplatte. Zuvor lohnt jedoch eine Besichtigung des Alten Schlosses mit Einkehrmöglichkeit und herrlicher Aussicht. Durch den Burghof mit Ausgang beim oberen Torbogen ist man nach ca. 50 Metern wieder auf dem beschilderten Rundweg. Von hier aus folgen wir dem Anstieg in Richtung Auf die Felsen. Nach kurzem steilem Anstieg, erreichen wir nach 60 Minuten Gehzeit die Ritterplatte mit Pavillon. Von hier aus präsentiert sich ein herrlicher Panoramablicküber Baden-Baden, das Oostal und die Ruine des Alten Schlosses. Von der Ritterplatte aus gehen wir rechts den mittleren, leicht ansteigenden Weg Auf die Felsen weiter. Nach knapp 10 Minuten gehen wir rechts die "Felsentreppe" bergauf. Oben angekommen, erwartet uns ein beeindruckendes Naturdenkmal, die Batterteiche, deren Alter auf ca. 600 Jahre geschätzt wird und damit vermutlich der älteste Baum in der Region Baden-Baden ist. Nach weiteren 50 Metern erreichen wir die Obere Batterthütte, den höchsten Punkt der Wanderung (568 Meter). Von hier aus lohnt ein kleiner Ausflug über die Felsenbrücke auf einen der Batterttürme, mit herrlichem Blick über Baden-Baden und den Schwarzwaldhöhen . Wir erreichen die Felsenbrücke geradeaus auf dem kleinen Fußpfad.

Wieder zurück zur Oberen Batterthütte folgen wir dem oberen Felsenweg Richtung Untere Batterthütte, Ebersteinburg. Auf dem Battert entdeckte man Spuren einer keltischen Ringburg mit Ringwall. Die "Mauer" umzieht die langgestreckte Bergkuppe in einer Höhe von 565 m, ist etwa 800 m lang und 200 m breit. Die Ringmauer ist heute durchschnittlich 1 m hoch. Ihre oft mächtigen Steine sind lose aufgesetzt und zum Teil noch heute zu sehen. Die Hochfläche läuft nach Westen zu einem Grat aus, auf dessen unterem Hang die Ruinen des Alten Schlosses liegen. Nach der Art des Mauerwerks und der Funde vermutet man, dass die Ringburg um 400 vor Christus von Kelten angelegt wurde.

Nach ca. 15 Minuten erreichen wir die Bergwachthütte (Notrufsäule) mit Aussichtsplateau über der Falkenwand . Hier haben wir eine überragende, gar atemberaubende Sicht auf Baden-Baden, die Schwarzwaldhöhen des Merkurs, Badener Höhe, Yburg, Fremersberg und auf den Klettergarten des Battert. Weiter gehen wir in Richtung Untere Batterthütte talwärts, bis wir schließlich die Untere Batterthütte erreichen. An der Unteren Batterthütte folgen wir rechts vorbei dem Weg Richtung Gemeindezentrum Ebersteinburg (Bienenwaldweg). Diesen nahezu ebenen Weg verlassen wir bei der Einmündung Franzosenweg, dem wir nach unten zum Ort folgen. Nach ca.10 Minuten erreichen wir nach 120 Minuten reiner Gehzeit den Parkplatz am Kur- und Gemeindezentrum - Ortseingang Ebersteinburg .

Die asphaltierte Hilsbrunnenstraße führt leicht ansteigend zur Durchgangsstraße Ebersteinburger Straße. Dieser folgen wir kurz links und biegen dann rechts in die Brunnenlinde ein. Nach kurzem Anstieg biegen wir erneut links ab und folgen der Rosenstraße zur Burgruine Alt Eberstein. Am unteren Burghof (Parkplatz) folgen wir dem Rundweg Richtung Verbrannter Felsen, Wolfsschlucht links hinter der Begrenzungsmauer des Burghofes. Lohnenswert ist zuvor ein Abstecher zur Burg mit Einkehrmöglichkeit und herrlicher Aussicht . Nach der Mauer folgen wir dem blauen Kreis talwärts zum Halsgraben und erreichen nach kurzem Aufstieg einen ebenen Weg entlang dem Bergrücken mit Aussicht ins Murgtal und der gegenüberliegenden Bergkette. Nach wenigen Minuten überqueren wir die Zufahrt zum Sportgelände und gehen den Waldweg bis zum östlichen Ortseingang talwärts weiter. Vor den ersten Häusern queren wir die Straße und folgen nach ca. 150 Minuten reiner Gehzeit in einer Spitzkehre dem Waldpfad talwärts Richtung Luisenbrunnen, Gaggenau Selbach.

Nach dem imposanten Felsen oberhalb des Weges, verlassen wir nach ca. 100 m den talwärts führenden Weg und gehen links bergauf an den Gärten vorbei zur Lukashütte. Belohnt wird dies mit einer herrlichen Sicht auf die Orte des Murgtales und den umgebenden Höhenzug.

Nach ca. 5 Minuten erreichen wir den Wolfschluchtrundweg mit Bank und Gedenkstein für Dr. Otto von Löwenstein. Wir kreuzen den Rundweg und folgen dem Fußpfad hinab in die steil abfallende, romantische enge Schlucht mit hohen von Moos und Farn überzogenen Felsen zwischen altem Buchenwald. Über den Holzsteg queren wir die Schlucht und erreichen nach kurzem Aufstieg (ca. 10 Minuten) nach insgesamt 180 Minuten reiner Gehzeit den Ausgangspunkt des Ebersteinburger Rundwanderweges beim Parkplatz.

Hinweise:

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Die Wege sind angelegte Waldwege, natur Fußpfade (Steine und Wurzeln), ein kleiner Abschnitt ist asphaltiert. Der Weg kann zu allen Jahreszeiten begangen werden, nicht jedoch bei Schnee. Der Rundweg beschreibt eine 8 und kann auch getrennt begangen werden. Der Schnittpunkt ist an der Unteren Batterhütte. Die größere Schleife führt um Ebersteinburg (reine Gehzeit ca. 105 Minuten), die kleinere Schleife führt um den Battertfelsen (reine Gehzeit ca. 115 Minuten). Bei reiner Gehzeit ist der gesamte Weg in ca. 3 Stunden zu schaffen. Jedoch bietet der Wanderweg grandiose Aussichten, etwa von der 488 m hohen Ritterplatte (Kulturdenkmal), oder der 568 m hohen "Felsenbrücke". Aber auch Sehenswürdigkeiten, wie die mächtigen bis über 50 m hohen Felsmassive des Battert oder die Ruinen des Alten Schlosses "Hohenbaden" und die Burgruine "Alt Eberstein". Nicht zu vergessen die Reste eines keltischen Ringwalles, der um 400 v. Chr. angelegt worden ist. Daher empfiehlt der Verkehrsverein Ebersteinburgweg dringend, bei der Routenplanung nicht von der reinen Gehzeit auszugehen.

Autor dieses Wanderwegs: wanderwege-datenbank.de-Redaktion

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